Jesus unser Haupt
Shownotes
Epheser 1,19-23
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo ihr Lieben, hier kommt jetzt endlich wieder eine neue Folge.
00:00:06: Ich schaffe es irgendwie momentan immer nur in den Ferien, was aufzunehmen.
00:00:09: Vielleicht geht es ja mal bald wieder regelmäßiger.
00:00:13: Wir beenden heute das erste Kapitel von mir FESA-Brief, und zwar die FESA-Ninzen bis Dreiundzwanzig.
00:00:19: Ich lese aber ab achtzehn, dass man den Zusammenhang nochmal hat.
00:00:23: Und ergebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns ist, die wir glauben, durch die Wirkung seiner mächtigen Stärke.
00:00:44: Mit ihr hat er an Christus gewirkt, als er ihn von den Toten auferweckt hat.
00:00:50: und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel, über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und jeden Namen, der angerufen wird.
00:01:01: Nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der Zukunftigen.
00:01:04: Und alles hat er unter seine Füße getan und hat den Gesetz der Gemeinde zum Haupt über alles, welches sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.
00:01:17: Um kurz einen Rückpräg zu machen, dürfen wir darüber nachdenken, was für ein Erbe wir von Gott geschenkt bekommen haben und wir deshalb, weil wir dieses Erbe geschenkt bekommen haben durch Jesus, eine unfassbare Hoffnung haben dürfen, weil nämlich seine Kraft, Gotteskraft in uns jetzt wirkt, in uns lebt und vor allem ist sie überschwänglich groß.
00:01:51: Überschwänglich groß ist seine Kraft an uns.
00:01:54: Man kann es sich nicht vorstellen.
00:01:55: Und menschlich gesehen kann man es sich auch nicht vorstellen.
00:01:59: Aber es ist dieselbe Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat.
00:02:04: Die lebt nun in uns.
00:02:07: Und es ist jetzt eigentlich die einzige Frage, die man sich generell als Christ immer wieder stellen kann.
00:02:14: Lassen wir diese Kraft in uns wirken, in uns persönlich.
00:02:19: und lassen wir sie auch sichtbar werden, nach außen hin für andere.
00:02:24: Das bedeutet, lassen wir den Glauben, an den wir ja so festglauben und über den wir reden und über den wir nachdenken, lassen wir den in uns wirken.
00:02:34: oder ist es einfach nur eine Theorie und eine schöne, nette Tradition oder... Ja, es ist ja ganz nett, gemeinschaftlich in der Gemeinde zusammen und man singt ein paar Lieder, man hört ein paar gute Worte, die der Seele gut tun und dann geht es wieder in den Alltag und man lebt zu sein eigenes Leben, ist sein eigener Herr, sein eigenes Chef.
00:02:54: oder bauen wir wirklich unser Leben um Jesus herum, lassen wir ihn in uns wirken, lassen wir ihn uns verwandeln, immer mehr uns verwandeln.
00:03:06: Ich habe es gerade eben nochmal vorgelesen in Vers.
00:03:10: Die Betonung, die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen.
00:03:14: Und die Heiligen sind nicht irgendwelche besonderen Menschen, die irgendwas Tolles erreicht haben, sondern wir sind die Heiligen.
00:03:21: Wir sind nicht mehr die Sünder.
00:03:22: Wir sündigen zwar noch, wir tun noch schlechte Sachen auf jeden Fall.
00:03:26: Aber unser Status, unsere Identität ist nicht mehr Sünder, sondern wir sind gerettet.
00:03:33: Wir sind gerettet und wir dürfen in unserer neuen Identität leben.
00:03:37: Nämlich in der Identität als Heiliger als gerechtfertigter, als geheiligter.
00:03:44: Und in dieser Status stehen wir schon, das steht schon fest.
00:03:50: Es ist nur die Frage, ob wir darin leben, ob wir so darin wandeln oder ob wir uns noch in unserer eigenen Sünde wälzen oder ja, lieber einfach unser eigenes bequemes Leben haben.
00:04:04: oder unser distanziertes Leben von Gott.
00:04:07: Das muss auch nicht immer so eine krasse Sünder sein.
00:04:09: Es kann auch einfach ein lauwarmes Christentum sein, wo man einfach Kompromisse macht und Kompromisse fangen ja im Herzen an.
00:04:18: Das hat noch nicht mal was mit der Tat oder mit den Worten zu tun.
00:04:22: Das äußert sich dann nur dadurch.
00:04:24: Aber Kompromisse fangen eigentlich im Herzen an.
00:04:26: Worauf richtet man seine Gedanken aus?
00:04:29: Worauf richte ich meine Gedanken aus und womit beschäftige ich mich so den ganzen Tag über?
00:04:34: Was ist mein Ziel?
00:04:35: Ist mein Ziel, mich selbst zu bereichern, dass es mir möglichst gut geht im Leben?
00:04:42: Oder ist mein Ziel, Jesus die Ehre zu geben?
00:04:47: Und wenn wir Jesus nachfolgen, dann ist uns auch versprochen, dass es uns nicht immer gut gehen wird bzw.
00:04:52: nicht die äußeren Umstände nicht immer super sein werden.
00:04:57: Wir werden verlacht werden, verspottet werden, im schlimmsten Falle umgebracht, verfolgt werden als Christen.
00:05:03: Also, Jesus nachzufolgen, das kostet auf jeden Fall etwas.
00:05:09: Aber es lohnt sich sogar in dem Sinne, weil wir haben das ewige Leben, das ewige Leben, was uns erwartet nach dem Tod.
00:05:17: Das ist der beste Preis, den man bekommen kann.
00:05:22: Und wenn man das mal so sieht, dass es sich lohnt, aber abgesehen davon, dass es sich lohnt, ist es auch einfach die Erfüllung und die Fülle, die man haben kann in seiner Seele, in seinem Denken, in seinem Handeln.
00:05:38: Wenn man sich auf den ausrichtet, der einen wirklich kennt, der einen geschaffen hat, der schon vor Erschaffung der Welt da war, der einen ganz genauen Plan hat und der wirklich absolut nur das Beste für einen will.
00:05:53: Und wenn man dem vertraut, dass er nur das Beste für einen will, dann möchte man sich auch damit beschäftigen.
00:05:58: Dann möchte man sich mit seinem Schöpfer beschäftigen, mit seinem besten Freund, mit seinem Retter, mit seinem Hirten, mit seinem Erlöser.
00:06:08: Und wenn man sich mit ihm mehr beschäftigt, mit seinem Wort, dann ist es automatisch so, dass man immer mehr verwandelt wird, weil das Wort Gottes ist lebendig und es schafft eine Veränderung in uns.
00:06:23: Zwangsläufig.
00:06:24: Der heilige Geist lebten uns, wenn wir Christen sind.
00:06:27: Wir können den heiligen Geist auch dämpfen und verdrängen.
00:06:30: Das ist alles möglich.
00:06:31: Gott zwingt uns nie dazu, irgendetwas zu tun, weil er einfach ein Gott, der Liebe ist.
00:06:39: Er manipuliert nicht.
00:06:41: Er möchte uns nicht in eine bestimmte Richtung drängen.
00:06:44: Er möchte uns positiv leiten und führen, aber wir können uns dem auch verwehren.
00:06:52: Wir können auch rebellieren und einfach sagen, ich habe keine Lust darauf.
00:06:58: Würden wir natürlich nie so direkt sagen, aber oft zeigt einfach das unser Handeln, was unsere eigentliche Motivation ist, was unser eigentliches Herz ist.
00:07:13: unsere Gedanken im Herzen.
00:07:16: Ja, das kann man sich immer wieder die Frage stellen.
00:07:19: Glauben wir wirklich daran?
00:07:21: Ist es einfach nur Tradition, Kultur oder weil es halt alle so machen oder weil man dann irgendwie ein gutes soziales Umfeld hat?
00:07:34: Aus welchen Gründen ist man eigentlich Christ?
00:07:36: Das kann man sich selbst immer wieder fragen.
00:07:39: Und inwiefern ist Jesus wirklich der Mittelpunkt des Lebens?
00:07:45: Inwiefern sagt man das einfach nur so?
00:07:48: Und ich finde, man kann dann immer, wenn man das erkannt hat, dass Jesus nicht der Mittelpunkt des Lebens ist, momentan, sich wirklich eine ganz konkrete Sache vornehmen, wo man Jesus der Mittelpunkt werden lässt.
00:08:01: Und das bedeutet aber auch immer, dass man einen gewissen Schmerz erlebt, dass man andere Dinge loslässt, gedanklich, weil man ... Jesus dann an diese Stelle setzt.
00:08:15: Und das finde ich immer wieder interessant zu beobachten.
00:08:18: An mir selber auch.
00:08:22: Dass Jesus sagt, man soll sich selber sterben, sich selber verleugnen, bedeutet nicht, dass man so tun soll, ob man kein Mensch sei und seine Bedürfnisse nicht äußern.
00:08:31: Darum geht das nicht, sondern dass man falsche Götzen und Götter loslässt und Jesus an die Stelle setzt.
00:08:39: Und dann ist das wirklich so wie ein inneres Sterben, weil woran man festgehalten hat mit seiner selbstüchtigen Natur.
00:08:51: Das verschwindet dann plötzlich, aber das ist gut, weil dann an diese Stelle Jesus kommt und Jesus reinigt alles.
00:09:00: Er leutert einen, er möchte einen nicht irgendwie in irgendwas gefangen halten, sondern er möchte einen immer, immer freimachen von sich selber.
00:09:11: möchte einen immer frei machen.
00:09:12: Und wenn man das erlebt, diese Befreiung, dann ist es halt oft eigentlich immer schmerzhaft, wenn man sich wie so aus kleinen Fesseln löst, wenn man sich das mal so im Bild vorstellen will.
00:09:25: Und da muss man etwas Kraft aufwenden, in dem Sinne, dass man auch gewillt ist, diese Fesseln zu lösen und lösen zu lassen.
00:09:35: Und es ist dann wie so, wenn diese Fesseln dann abfallen, wie so eine durch Blutung.
00:09:46: Und dass das bewirkt natürlich erst mal vielleicht etwas Unangenehmes.
00:09:50: Und dann merkt man aber, das ist eigentlich die Fülle.
00:09:54: Und Gott möchte mich nicht bestrafen oder einengen.
00:09:57: Im Gegenteil, er möchte mich befreien.
00:10:02: Ja.
00:10:07: Und wir dürfen daran auch festhalten, dass auch in Bereichen unseres Lebens, wo wir vielleicht irgendwie dazu neigen, damit zu kämpfen, dass Gott uns da aber auch rausholen will und wir nicht bis ans Ende unseres Lebens irgendwie in irgendwelchen Gefängnissen hocken müssen innerlich.
00:10:28: Das ist nicht die Verheißung der Bibeln.
00:10:32: Und wenn man das glaubt, dass man da irgendwie eine Last oder irgendeine Sünde tragen muss in sich, dann ist das eine Lüge, weil Jesus hat uns befreit von der Sünde.
00:10:44: Manchmal sind die äußeren Umstände schwierig oder wir haben eine Krankheit oder das mag alles sein.
00:10:56: Das kann auch bis zum Ende des Lebens bestehen bleiben.
00:10:59: Aber Sünde muss uns niemals beschweren.
00:11:04: Im Gegenteil, wir dürfen sie ablegen, wie es in Hebräer auch gesagt wird.
00:11:11: Wir dürfen sie aktiv ablegen.
00:11:14: und aktiv Gott in uns wirken lassen und unseren Stolz und alles, was sich in uns aufbäumt gegenüber Gott, gegenüber dem Waren, das dürfen wir ablegen.
00:11:28: Das sollten wir sogar ablegen, weil es uns einfach selber nur gut tut.
00:11:31: Also Gott sagt das ja nicht, um uns zu quälen, sondern er sagt es, damit wir in Freiheit leben dürfen und in der Identität leben dürfen, die Gott uns eigentlich zugesprochen hat und auch gedacht hat, als er uns geschaffen hat.
00:11:47: Er hat uns geschaffen ohne Sünde.
00:11:50: Da waren wir noch vollkommen rein und frei und fröhlich und wahrhaftig.
00:11:56: Ohne einen schlechten Gedanken oder eine schlechte Tat.
00:11:59: Ja, und dann kam die Sünde in die Welt.
00:12:02: Aber daran müssen wir nicht verzweifeln, sondern wir dürfen glauben.
00:12:08: Wir dürfen glauben.
00:12:10: Und das soll uns eine Ermutigung sein, zu glauben, auch wenn wir es nicht sehen, wenn wir Gott nicht sehen, wenn wir irgendwie keine Veränderungen sehen, geht es um unseren Gedankenzustand, um unser Bewusstsein, um unser Herz.
00:12:26: Worauf richten wir es aus?
00:12:28: Glauben wir an die geistliche Realität oder glauben wir einfach nur an die Menschlichkeit?
00:12:36: Die Menschlichkeit ist real, aber ... Gottes Realität steht da drüber, Gottes Wahrheit steht vor allem da drüber.
00:12:44: Seine Wahrheit ist, dass wir befreit sind als Christen.
00:12:50: Und wir dürfen in dieser Freiheit leben.
00:12:52: Und natürlich ist der Glaube ein geistiger Kampf, das ist klar.
00:12:56: Aber wir brauchen da nicht zu verzweifeln, sondern dürfen immer wieder unseren Gott wenden, weil Er nämlich eben überschwenklich in uns wirkt.
00:13:13: Seine Kraft ist überschwenklich groß in uns und das ist eine Wahrheit, die wir uns immer wieder sagen dürfen und die wir auch anderen Geschwistern sagen dürfen.
00:13:24: Die denken, sie kommen nicht aus Sünde und Verzweiflung heraus.
00:13:30: Das darf man immer wieder sagen und daran erinnern, dass Gott mächtiger ist als man selber.
00:13:39: Das ist auch manchmal das Problem, dass man denkt, man wäre ja selber irgendwie mächtiger.
00:13:44: Oder, ja, Gott würde nicht ankommen gegen einen.
00:13:52: Aber das ist ja natürlich dann auch wieder stolz.
00:13:54: Also letztendlich führt sich alles auf stolz zurück, wenn man mal ganz ehrlich ist.
00:14:00: Und ja, das bedeutet einfach, dass man sich selber immer wieder gerne in den Mittelpunkt stellt.
00:14:07: Und ja, sich einfach um sich selbst dreht, weil man irgendwie keine Ahnung aus welchen Gründen auch immer man das macht, der Mensch so ist so.
00:14:18: Und der Mensch darf immer mehr erkennen, dass Gott sich wünscht, dass wir uns um ihn drehen, weil er es gut mit uns meint, nicht weil er böse ist oder... Herrsch süchtig ist, sondern weil er wirklich weiß, was das Beste für uns ist.
00:14:36: und wir uns oft selber zerstören oder irgendwie in irgendwelche Irrwege leiten lassen, bedürfen da wirklich unserem guten Hirten Vertrauen.
00:14:49: In Vers.
00:14:58: Also er ist eingesetzt worden von Gott.
00:15:00: Und warum ist er eingesetzt worden?
00:15:02: Weil er sich zuerst erniedrigt hat.
00:15:05: Und das finde ich so ein krasses Beispiel, dass selbst Gott, also Gott selbst in der Gestalt von Jesus sich erniedrigen musste und erniedrigt hat.
00:15:19: Freiwillig hat er sein Leben für die vielen gegeben.
00:15:24: Er war dem Vater Gehorsam.
00:15:26: Er hat sich dem Willen des Vaters gebeugt.
00:15:29: Mit Lohnung sozusagen, wurde er erhöht.
00:15:34: Er wurde erhöht und wurde eingesetzt über alle Reiche, über alle Mächte, Gewalten, Herrschaften und jede Namen, der angerufen wird.
00:15:42: Nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der Zukunft.
00:15:45: Also einfach alles in allem.
00:15:46: Jesus ist der Herrscher, er ist der Regent, er ist der König und er durftet das sein oder er darf das sein.
00:15:56: weil er sich zuerst erniedrigt hat.
00:15:59: Und diese Verheißung gilt auch für uns.
00:16:01: in Petrus steht, dass Gott den Hochmütigen widersteht, aber den Demütigen schenkt er Gnade.
00:16:15: Und wenn du mit Hochmut, mit Stolz kämpfst, dann weißt du auf jeden Fall, dass Gott dir widerstehen wird und dass er dir erst Gnade schenken wird.
00:16:30: Wenn du dich demütigst, ähm, ja, ich erhebe das auch immer wieder, weil Gott hat das nicht nötig, ähm, mit einem zu kämpfen oder, ja, natürlich erweist dann immer wieder auf einen Hinn, aber er lässt einem auch ein bisschen den freien Willen.
00:16:49: Wenn man selber sagt, ja, ne, ich hab's im Griff, ich brauch Gott jetzt nicht und, äh, ne, muss mich jetzt nicht demütigem unterordnen, dann sagt Gott, okay.
00:16:59: Dann, okay, dann, wenn du mich nicht braust, dann ist es so.
00:17:04: Also, das ist nicht so, dass Gott dann einen damit gewalt in seinen Willen zwängt.
00:17:11: Ich bin mir sehr sicher und davon überzeugt, dass Gott immer wieder spricht und immer ein Wiederzieht zu sich.
00:17:16: Aber es ist nicht so, dass er einen zwingt.
00:17:21: Er möchte, dass wir von alleine erkennen, dass wir uns demütigen sollen vor ihm.
00:17:26: Das möchte er, weil er ein Gott, der Liebe ist.
00:17:29: Und ... Er möchte keine Marionetten, er möchte niemanden manipulieren, sondern er möchte, dass wir von alleine erkennen, dass wir ohne ihn nichts tun können.
00:17:40: Und das ist gut so, weil er es eben am besten weiß.
00:17:43: Deswegen rate ich jedem immer wieder, auch wenn es sehr Unangenehmes, sich vor Gott zu demütigen und dann erfolgt daraus sowieso hoffentlich ein besseres.
00:18:01: Ja, ein besseres Zeugnis oder ein besserer Wandel eben in dieser Heiligung, in der wir ja leben dürfen.
00:18:10: Und vor allem ist uns auch versprochen, dass er uns auch erhöhen wird und dass er uns Gnade schenken wird.
00:18:16: Da gibt es ja nichts Besseres, als dass er uns Gnade schenken wird und wir in diesem Bewusstsein leben dürfen.
00:18:26: Er ist als Haupt gesetzt über die Gemeinde, er hat alles unter seine Füße getan.
00:18:32: Und die Gemeinde ist sein Leib und nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.
00:18:42: Also es ist auch spannend zu sehen, dass Jesus letztendlich das Haupt der Gemeinde ist.
00:18:49: An ihm kommt niemand und nichts vorbei und auch nichts ran.
00:18:54: Er hat immer das letzte Wort.
00:18:57: Darauf dürfen wir uns verlassen.
00:19:00: Das Haupt der Gemeinde ist Jesus und er ist der Fürsprecher.
00:19:07: Er ist der König, er ist der Tröster, er ist der Hirte.
00:19:11: Und er kümmert sich um alles.
00:19:14: Und die Gemeinde, die der Leib ist, soll quasi auch den Kopf verkörpern.
00:19:19: Also das, was Jesus denkt, was er an guten Gedanken über uns hat, was er an Wahrheit hat, an Liebe hat, an Freude, an Frieden, das dürfen wir als Christen, als Gemeinde verkörpern, das sollen wir sogar verkörpern.
00:19:37: Weil es die Fülle ist, die Fülle.
00:19:40: Wenn wir Jesus haben, dann ist es die Fülle.
00:19:42: Dann müssen wir es nicht herbeiführen, sondern wir haben die Fülle schon.
00:19:46: Es ist immer nur die Frage, ob wir darin leben.
00:19:51: Und ich finde es auch so schön, in Erste Korinther wird das immer wieder, ja, wird das gut beschrieben, Erste Korinther zwölf, dass die Gemeinde aus vielen Gliedern besteht und wir am Ende aber ein Leib sind.
00:20:17: Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist.
00:20:20: Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind so auch Christus.
00:20:29: Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft.
00:20:32: Wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie.
00:20:36: Und sind alle mit einem Geist getränkt.
00:20:45: Also wenn man in einer Gemeinde ist, merkt man, dass man aus verschiedensten Persönlichkeiten zusammengesetzt ist und verschiedensten Begabungen.
00:20:53: Und in uns allen wirkt der gleiche Geist, in uns wirkt Jesus, der heilige Geist.
00:21:00: Und wir dürfen diese Gaben, die uns Gott geschenkt hat, das ist nochmal ein anderes Thema, aber die dürfen wir in uns wirken lassen und die dürfen wir auch weitergeben, die dürfen wir ausführen.
00:21:14: So wie Gott es uns eben geschenkt hat und wir es uns auch aufs Herz gelegt hat.
00:21:19: Und überall dem, dass wir zusammenarbeiten, als Leib, als seine Gemeinde steht, immer noch Jesus, er hält alles zusammen.
00:21:29: Und wir dürfen ihn immer wieder um Rat fragen, als Gemeinde.
00:21:35: Ja, was ist sein Wille für uns als Gemeinde?
00:21:39: Als einzelne Person auch immer, aber da geht es jetzt gerade echt darum.
00:21:43: den Willen für die Gemeinde zu finden und dass man auch im Einklang ist, sozusagen, mit seinen Gedanken, mit seinem Willen, nicht mit eigenen Ideen, wo man vielleicht sich selber verwirklichen will in der Gemeinde oder wo man das Gegenteil, wo man sich vielleicht irgendwie zu klein macht, der Mensch schneidet immer dazu, sich zu klein oder zu groß zu machen und dadurch entsteht nichts Gutes.
00:22:13: Es ist immer nur wieder Selbstbezogenheit.
00:22:18: Und wenn wir Jesu Gedanken in uns wirken lassen, dann merken wir, wie wir Stück für Stück auch freier wirklich von uns selber werden und einfach die Begabung, die er uns schenkt, ausführen, ohne dass wir uns damit präsentieren wollen, aber auch ohne dass wir uns damit klein halten und sagen, ich kann doch nichts, ich bin doch nichts.
00:22:41: Das ist auch falsch, weil Gott hat uns wunderbar geschaffen.
00:22:44: hat jedem einzelne eine Gabe geschenkt und wir dürfen da fröhlich und frei ohne Scham und falscher Demut und auch ohne Stolz und Überheblichkeit ihm dienen und damit auch anderen dienen.
00:23:02: Das ist ein Privileg, das wir haben dürfen, dass Gott da durch uns wirken möchte und wir müssen uns da gar nicht um uns selbst drehen, sondern wir dürfen da einfach unsere Gabe ausführen.
00:23:17: Zum Schluss.
00:23:22: Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare.
00:23:28: Es seien Drohne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten.
00:23:32: Es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
00:23:36: Kolosser eins für sechzehn.
00:23:38: Es wird immer wieder betont, dass alles auf Jesus hindeutet, alles auf ihn hinweist, von ihm alles kommt, zu ihm alles kommt, in ihm alles ist.
00:23:47: Es ist einfach immer Jesus.
00:23:49: Und darüber dürfen wir uns jeden Tag freuen, vor allem, wenn wir Christen sind.
00:23:54: Wenn du jetzt noch kein Christ bist und du Jesus näher kennenlernen möchtest, empfehle ich dir, anzufangen, im Wort zu lesen in der Bibel.
00:24:02: Wenn du keine Bibel hast, dann kauf dir eine.
00:24:05: Oder im Internet gibt es auch Möglichkeiten, kostenlos Bibeln zu erhalten, mit gewissen Parteien.
00:24:16: Und ich verspreche dir, dass Gott zu dir sprechen wird, auf welcher Weise auch immer.
00:24:21: Weil sein Wort ist auf jeden Fall lebendig und Gott möchte sich auch zeigen, er möchte sich von jedem finden lassen.
00:24:32: Ja, heute haben wir jetzt Epheser abgeschlossen und mal schauen, wann es weitergeht oder ob ich dann zwischendurch auch noch mal was anderes mache.
00:24:44: Nicht nur den Epheser prief die ganze Zeit, aber jetzt wünsche ich euch erstmal einen wunderschönen Tag.
Neuer Kommentar